Darmspülen Analsex: Wie Darmspülung machen?

Wie Darmspülen vor Analsex?

Viele Menschen haben Angst, sich den Darm vor dem Analsex zu spülen. Das kann verschiedene Gründe haben. Klar ist jedoch: Die Reinigung vor dem Sex ist äußerst wichtig und sollte deshalb nicht aus falscher Scheu umgangen werden. Ich verrate dir die besten Tipps für das Darmspülen vor dem Analsex!

Analsex: Was ist eine Darmspülung? Wofür braucht man sie?

Bei einer Darmspülung vor dem Analsex (beziehungsweise einem Einlauf) wird eine Flüssigkeit, meist Wasser, über den Anus in den Darm eingeleitet. Häufig dient diese Praktik der Reinigung des Darmes. Manchmal wird sie aber auch von Ärzten gegen Verstopfung oder zur Vorbereitung auf Operationen und Darmspiegelungen verschrieben.

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Sehr verbreitet ist das Darmspülen vor dem Analsex, aber auch vor anderen Sexpraktiken wie Fisten oder Rimming. Hier dient sie zur Sicherheit und Hygiene, denn mithilfe einer Spülung können Infektionen vermieden und unerwünschte Kotrückstände entfernt werden. Außerdem gibt das „Saubersein“ den meisten Menschen ein sicheres Gefühl, sodass sie sich entspannter auf den Sex einlassen können.

Analverkehr Darmspülen: Welche Geräte und Flüssigkeiten nötig?

Es gibt viele Geräte, mit denen eine Darmspülung durchgeführt werden kann. Das Angebot beginnt bei Klistierbirnen mit einem kleinen Plastik-Injektor und erstreckt sich bis hin zu einem echten Klistier-Set mit Irrigator und Beutel. In jedem Falle sollte es sich um ein hochwertiges Produkt handeln, um Verletzungen aus dem Weg zu gehen.

Ein Irrigator wird zumeist wie ein Infusionsbeutel an einem erhöhten Punkt aufgehängt. Wenn das Darmrohr eingeführt wurde, fließt das Wasser selbständig in den Darm. Diese Produkte sind meist teuer, aber dafür professionell. Sehr vorteilhaft ist hier die niedrige Fließgeschwindigkeit, denn sie gibt dem Darm Zeit, sich zu dehnen.

Ebenso beliebt sind Edelstahl-Aufsätze für den Duschschlauch. Hier wird einfach der Duschkopf entfernt und stattdessen der Aufsatz auf dem Brauseschlauch positioniert. Die Aufsätze sind abgerundet, um ein leichtes Einführen zu ermöglichen. Jedoch sollte mit ihnen nicht zu tief in den Darm eingedrungen werden.

Für die Spülung selbst wird am besten warmes Wasser benutzt. Auch warmer Kamillentee oder eine sterile Lösung sind möglich. Menschen, die sich häufiger den Darm spülen, sollten etwas Kochsalz ins Wasser geben, um dem Mineralienverlust entgegenzuwirken. Doch Vorsicht: Zu viel Salz kann abführend wirken!

Wie funktioniert eine Darmspülung vor dem Analsex?

Vor der Darmspülung hilft ein Gang auf die Toilette, um den Darm zunächst auf normalem Wege zu entleeren. Anschließend wird etwa ein halber Liter lauwarmes Wasser eingeführt. Als Anfänger kann man mit kleineren Mengen beginnen, denn oftmals ist der Darm nicht auf das Geschehnis vorbereitet. Später wird die Wassermenge einfach gesteigert.

Die Flüssigkeit sollte einige Minuten im Darm verbleiben. Anschließend wird der Drang aufkommen, auf die Toilette zu gehen – diesem sollte unbedingt nachgegangen werden. Schon fertig – das Darmspülen vor dem Analsex ist einfacher als meist geglaubt. Eventuell braucht es aber mehrere Spülgänge, bis das Wasser, das aus dem Darm kommt, sauber ist.

Die NoGo’s: Risiken beim Darmspülen

Eine Darmspülung sollte abgebrochen werden, wenn es zu Verkrampfungen oder gar Übelkeit kommt. Außerdem gibt es einige weitere Tabus: Kaltes Wasser und Wasser mit Kohlensäure führen zum Beispiel zu Krämpfen im Darm. Seifenwasser hingegen wirkt abführend und tötet Teile der Darmflora ab, die eigentlich schützen soll. Das gilt sogar für leichte Mittel wie Kernseife.

Außerdem: Finger weg von Alkoholeinläufen! Wenn Alkohol anal eingeleitet wird, umgeht man die Leber, die eigentlich für den Abbau des Stoffes zuständig ist. Deshalb wirkt die Flüssigkeit extremer und ruft starke Rauschzustände bis hin zu Alkoholvergiftungen hervor. Die gute Nachricht: Bei reinem Wasser und großer Vorsicht ist eine Darmspülung kaum gefährlich.